Aluminium – Gesundheitsgefährdendes Leichtmetall ist überall

AluminiumIn der aktuellen Schrot & Korn (04/2014) stolperte ich über einen Artikel, der mir die Haare zu Berge stehen ließ. “Demenz aus der Dose” behandelt informativ die Gefahr von Aluminium für Mensch und Umwelt.

Aluminium als Demenz- und Brustkrebsverursacher

Aluminium schadet schon bei seiner Herstellung in enormen Ausmaß der Umwelt. Das Metall ist kein natürlich vorkommendes, sondern wird umständlich und sehr energieaufwendig aus dem Roherz Bauxit gewonnen. Ganze Atomkraftwerke und Staudämme sind nur für den Energiebedarf der Aluminium-Fabriken vorhanden. Der Abbau des Erzes ist bereits Raubbau an der Natur, zerstört Regen- und Urwälder. Bei der Weiterverarbeitung kommen auf eine Tonne gewonnenes Aluminium mehrere Tonnen giftigen Rotschlamms.

Aluminium ist ein bewiesenes und bekanntes Nervengift. Es schadet Spermien und Embryonen. Außerdem kann es das Brustkrebsrisiko (in Deos enthalten!)  erhöhen, da es Brustzellen zerstört.

Auch steht es seit längerem im Verdacht, Demenz und Alzheimer zu verursachen. Bereits Studien in 1970er und 80er Jahren zeigten eine Verbindung zwischen einer hohen  Aluminum-Trinkwasserbelastung und Demenz- und Alzheimererkrankungen. Doch durch Gegenstudien wurde das Thema vorzeitlich auf Eis gelegt. Bis 2012 italienische Wissenschaftler diese Theorie durch neue Versuche wiederbelebten.

Überall Aluminium  – auch in Trinkwasser, Kosmetik, Lebensmitteln und Pharmaka

Doch entkommen können wir dem gefährlichen Metall wohl kaum noch. Aluminium findet sich bereits überall – nicht nur in Fahrzeugkarossen und Alufolie, sondern in der Luft (Aerosole), im Trinkwasser, in unserer Nahrung, in Medikamenten, in Deos (Aluminiumchlorid) und Cremes (Aluminiumstearat), sogar in Impfungen!

Die Richtwerte für Aluminium in der Nahrung wurden erst 2008 von der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA drastisch herabgesetzt. Die Aufnahme von einem Miligramm Alu pro Kilogramm Körpergewicht durch Nahrung in der Woche hält die Behörde noch für okay. Die meisten Europäer würden durchschnittlich sogar mehr zu sich nehmen. Hohe Aluminiumwerte finden sich vor allem in Kaffee und Schokolade, Salaten und Spinat. Außerdem enthalten die Milch- und Sojapulver in Säuglingsnahrung schon auf “natürliche” Weise Aluminium, da bereits die verwendete Milch und das Soja vorbelastet sind. Etwa 99 % des Aluminiums würden sowieso wieder ausgeschieden. Und deshalb gibt es wohl auch keine vorgeschriebenen Höchstwerte für Aluminium in Lebensmitteln.

In Kosmetika ist es vor allem in Deos enthalten: als Aluminiumchlorid, einem synthetischen Salz. Die gesunde Haut nimmt nur etwa 0,2 % des Salzes auf, aber bei verletzter Haut können bis zu 18 % in den Körper gelangen. Das ist besonders für uns Frauen mit unserer Achselrasierwut relevant. Denn Aluminium steht ja auch im Verdacht, das Brustkrebsrisiko zu erhöhen.

Aluminium als Aerosol im Geo-Engineering

Wenn man das alles über die Schädlichkeit von Aluminium liest, macht man sich erst recht Sorgen über  die ständig in die Atmosphäre gepusteten Aerosole, die der globalen Erwärmung entgegenwirken sollen. Denn statt des schon ausreichend giftigen Schwefels wird nun zunehmend Aluminium verwendet. Der unabhängige Journalist Mike Murphy berichtete 2010 (!) von der jährlichen American Association for the Advancement of Science (AAAS) über die neue Verwendung von Aluminium statt Schwefel als Aerosol. Der Artikel ist wirklich lesenswert, wenn auch sehr verstörend. Die selbsternannten Wetteringenieure gaben offen zu, überhaupt keine Ahnung zu haben, welche Nebenwirkungen das Aluminium in der Atmosphäre für Mensch und Umwelt haben könnte. Wie gut, dass ihnen die gesamte Weltbevölkerung als unfreiwillige Probanden zur Verfügung steht.

Im Übrigen auch sehr irrsinnig, dass gerade Aluminium gegen den Treibhauseffekt verwendet werden soll, da die Gewinnung des Metalls riesige Flächen von Wäldern zerstört. Wälder, die uns eigentlich bei der Eindämmung unseres “kleinen” Treibhaus-Problems helfen könnten!

Zu Geo-Engineering und Chemtrails:

Jahrelang als “Verschwörungstheorien” abgekanzelt und als harmlose “Kondensstreifen” getarnt, die sogenannten Chemtrails, die Versprühung von Aerosolen zwecks Geo-Engineering. Die in die Atmosphäre gesprühten Partikel sollen die Sonneneinstrahlung abschwächen und so die Erderwärmung reduzieren. Offizielle Propaganda gibt es auch schon von unserem Bundesministerium für Bildung und Forschung als nettes Schaubild (falls Hyperlink nicht funktioniert: http://www.bmbf.de/pubRD/infographik_climate_engineering.pdf, gefunden über Suchbegriff “aerosole” auf Homepage des BMBF), um ja keine unangenehmen Gefühle aufkommen zu lassen. Schließlich ist das alles nur zu unserem Wohl. Irgendwie muss man ja unsere selbstverursachte Klimaerwärmung eindämmen. Dass dies eventuell bedeute, dass sich Wüstengebiete wie die Sahara dadurch vergrößern, erwähnt das Ministerium wohl lieber nicht. Wer will schon lästige Fragen beantworten müssen.

Mein Fazit – Informieren und so gut es geht fernhalten

Das ist wohl die beste Konsequenz. Da ich bereits seit längerem nur Naturkosmetik benutze und seit einiger Zeit sogar komplett von den handgemachten Salben, Deos und Seifen meiner Freundin Sophia (huerban.wordpress.com) versorgt werde, sehe ich hier bei mir keinen Optimierungsbedarf. (Außer meinen Mann von seiner geliebten Nivea-Creme loszueisen.) Auch bei der Nahrung greife ich auf Bio-Lebensmittel zurück und hoffe, die Belastung ist dort nicht so hoch. Von Impfungen halte ich aus diversen Gründen sehr wenig. Am Trinkwasser kann ich derzeit nicht viel ändern.

Bleibt noch der Verpackungsmüll. Da habe ich in unserem Haushalt vor allem die Alufolie, die Teelichtbehälter, Deckel auf Lebensmitteln und die Pillenverpackungen als Aluminiumlieferanten entdeckt. Gut, Alufolie nutze ich gar nicht mehr, ungebraucht wegwerfen ist allerdings auch nicht besser. Gleiches bei den Medikamentenverpackungen. Weniger Medikamente kaufen und nutzen, wäre die Konsequenz – ist sowieso gesünder. ;) Da ich auch meinen Plastikkonsum stark reduzieren möchte, werde ich bei Lebensmittelverpackungen in Zukunft auch auf Alu achten. Als Teevieltrinkerin und Duftlampennutzerin, gebrauche ich auch sehr viele Teelichte. Bei den lose zu kaufenden Teelichtern zahlt man sich allerdings dumm und dämlich. Einer meiner nächsten Versuche wird also sein, selber Teelichte herzustellen – ohne böse Aluhüllen. Natürlich wird berichtet. :)

Wer sich noch näher über Aluminium informieren will – der Dokumentarfilmer Bert Ehgartner hat dazu eine sehenswerte Reportage gefilmt: “Die Akte Aluminium“.

Euch eine schöne Woche! :)

Mit ♥, Eure Christine

 

 

Blogartikel dazu: http://hauptwort.at/2010/03/25/herunterregnende-megatonnen-von-aluminium-als-globales-experiment/

Wie ein Pullover geboren wird

Lang Yarns Lyra_Lana Grossa Mare_Garn…manchmal nämlich, indem man an einem Wollladen vorbeigeht und in einem “1 Euro”-Korb, wundervolles Garn sieht. Das muss man einfach kaufen. Während man es kauft, rattern schon im Kopf die Möglichkeiten, wie man es am besten verarbeitet. Und auf dem Nachhauseweg hat sich bereits eine feste Idee geformt. :)

Diese Garne – einmal grüne Baumwoll-Seide (Lang Yarns Lyra), einmal  bronzene Baumwoll-Leinen-Viskose (Lana Grossa Mare) – werden nun zu einem neuen Sommerpullover verstrickt. Hach, ich bin schon so aufgeregt! :D

Mit ♥, Eure Christine

Upcycling-Friday

Momentan hat mich das Upcycling-Fieber gepackt. Habe wieder ein paar Sachen umgefärbt  und einem Sommerkleid einen etwas anderen Ausschnitt verpasst. :)

Meine neue Lieblingsfarbe beim Färben ist kobaltblau. Diesmal habe ich in einem Eimer gefärbt, allein aus Wasserspargründen. Leider hat sich wohl nicht alle Farbe vollständig gelöst und unten im Eimer gesammelt. Die Oberteile sind daher nicht gleimäßig eingefärbt und fleckig. Mein Bambusstrickoberteil und eines der Shirts werde ich wohl noch einmal nachfärben müssen, denn so sieht es eher aus, als hätten sie Wasserflecken. Ich bin trotzdem sehr zufrieden mit dem Farbergebnis. Und das Färben im Eimer hat Spaß gemacht, auch wenn man höllisch aufpassen muss, irgendwo kleinste Tropfen zu hinterlassen.

Ich habe ein Sommerkleid aus einem Jersey- und Seidemix in einem wunderschönen Grünton. Leider war mir der Ausschnitt immer ein wenig zu offenherzig. Jetzt habe ich ihn einfach etwas höher zusammengenäht und zwei Deko-Knöpfe aus meinem neu erstandenen Holzknopfallerlei (sooo toll!) angenäht. Nun gefällt es mir viel, viel besser.

Ich freue mich schon auf die warmen Sommertage, wo ich all die schönen Sachen tragen kann. :)

Mit ♥, Eure Christine

Blue Bird – Blauer Sommerpulli mit Lochmuster-Passe

Endlich fertig, mein schöner blauer Sommerpulli aus flauschigem Alpaca-Garn (Farbe blau/türkis). Ich ♥ Raglan!

Ärmel und Torso sind zweifädig in Runden gestrickt. Für die Bündchen habe ich noch ein paar Runden das schicke Bambus-Muster (siehe Beitrag Japanische Zehensocken) hinzugefügt.

Das Loch-/Ajourmuster der Passe ist sehr einfach, ergibt aber einen tollen Wellen-Effekt und ist wunderbar luftig – ideal für den Sommer. Der Muster-Rapport geht über 17 Maschen, immer 3mal je 2 Maschen links zusammen, dann 5mal 1 Umschlag, 1 M re im Wechsel, 1 Umschlag und wieder 3mal 2 M li zusammen. Die nächste Runde über alle Maschen rechts bzw. in Rückreihen links stricken.

Mit ♥, Eure Christine

Ähnliche Beiträge: Raglan-Pulli, bunt mit “Rüschen”; Black and White Raglan Sweater

Das Salz im Kaffee

Fernsehen macht nicht nur dumm, manchmal macht es auch schlau. Beim Schauen der wunderbaren, deutschen Fernsehserie “Der Tatortreiniger” (mit Bjarne Mädel aus Stromberg) habe ich staunend einem Rezept für Kaffeezubereitung zugehört: Kaffee, gekocht mit einer Prise Salz, Vanille, Kardamom, evtl. auch Pfeffer, Muskat, Zimt, Nelken. Salz verstärkt die Süße der Vanille (oder anderer süßer Stoffe) und nimmt dem Kaffee damit seine Bitterkeit. Während hingegen nämlich unser beliebter Zucker nur Schärfe (!) hinzugibt. Salz süß, Zucker scharf? Genauso perplex wie der Hauptcharakter der Serie schaute ich auch drein. Das musste ich einfach selbst ausprobieren!

Ich koche seit fast einem Jahr nur noch Espresso mit einem Espressokocher aus Edelstahl für den Herd. Nachdem ich auf dem Flohmarkt eine schöne Kaffeemühle ergattern konnte, gibt es nun auch frisch gemahlenen, aus ganzer, fair gehandelter Bio-Bohne. Wieso am Genuss sparen, denn für etwas anderes trinkt man Kaffee ja nicht.

Es dauerte einige Anläufe, bis ich die perfekte Zusammenstellung an Salz, Vanille, Kardamom, Zimt gefunden hatte. Mit Nelken und dergleichen fand ich ihn nicht so spannend. Aber das mit dem Salz ist echt spannend. Der Espresso schmeckt herrlich, leicht schokoladig, und kein bißchen bitter. :) Ab jetzt gibt es bei mir keinen Zucker mehr in den Kaffee/Espresso.

Genießt den Tag!

Mit ♥, Eure Christine

Es grünt so grün… der Frühling auf dem Balkon

Hier mal ein paar visuelle Eindrücke vom Frühling auf unserem Balkon. Alles beginnt zu sprießen und grünen. Herrlich. Die meisten Pflanzen haben diesen bei uns eher milden Winter überlebt. Unter meinem Rosenstrauch beginnt schon die Vogelmiere zu grünen. Eine tolle Pflanze: Bodendecker, Anzeige für eine gute Bodenqualität und leckerer Salatersatz. Gesäht habe ich schon mal Petersilie und Basilikum, damit ich bald wieder frische Küchenkräuter nutzen kann.

Die Katze freut sich auch, denn nicht nur ist mehr Sonnenschein da , sondern ein Specht und sein Weibchen haben sich nun der recht bunten Vielfalt unseres Hinterhof-Biotops hinzugesellt. Nun wohnen hier neben einer Horde frecher Eichhörnchen und sehr vielen ebenso frechen Amseln, auch Blaumeisen, Kohlmeisen, Dompfaffe, Spatzen, Rotkehlchen, Eichelhäher, Elstern, Krähen und ein alteingesessenes Taubenpärchen. Ein wahres Paradies für Katzen. ;)

Soweit aus dem Grünen.

Mit ♥, Eure Christine

Umfärben – Upcyclen – Aufhübschen

Manchmal braucht man eben Inspirationen und Ideen von außen. Nachdem ich auf Marias Blog widerstandistzweckmäßig sah, dass sie ihre aussortierte Kleidung umfärbte, um ihr so den Glanz des Neuen zu verleihen, wollte ich das auch unbedingt. Auf WoodenQuarter tobte sich Nora mit ihrem Washi-Tape aus und hat mich glatt angesteckt. Aufgehübscht habe ich mit dem Deko-Tape erstmal meine hölzernen Wäscheklammern, die bei mir Tee- und Vorratstüten zuhalten. Mal sehen, was sich sonst noch so findet. Lieben Dank an euch beiden für eure tollen Ideen, Maria und Nora! :)

Für das Umfärben habe ich die Kleidungsstücke gewählt, die ich aufgrund ihrer langweiligen Farbgebung von den Tönen natur, beige bis hellgrau nicht getragen habe. Keine Ahnung, was mich überhaupt mal zum Kauf veranlasst hat – eine farblose Phase war es wohl. ;) Leider habe ich in meinem Überschwang ganz vergessen, die Vorher-Bilder zu machen.  Aber beige kann man sich wohl auch so ganz gut vorstellen, oder? ;)

Gefärbt habe ich mit Simplicol Echtfarbe in Maigrün und mit Textilfarbe in Kobaltblau mit der Waschmaschine. In meinem Drogerie-Geschäft hatten sie leider keine große Auswahl, aber für den Anfang reichte dies vorerst. Ein vorher weißes und nun blaues Shirt habe ich nach dem Färben noch mit tollen Holzknöpfen aufgestylt.

Nun habe ich farblich aufgefrischte Kleidung. Interessant war das Gefühl, dass sich beim Aufhängen der frischgefärbten Wäsche einstellte: Wie neu gekauft waren sie. Das Gefühl, was einen offenbar zum Shopping veranlasst, war befriedigt.

So einfach geht das.

Mit ♥, Eure Christine