Das Krümelmonster ordentlich würzen

Es riecht gut im Staate Hamburg – nach Gewürzkeksen. Mjam.

Da dachte ich letztens noch, ‚Hm, so vegane Kekse wären doch dieses Jahr auch mal ganz interessant.‘, und schwupps, gab es in der neusten Ausgabe von Schrot&Korn (11/2013)* vegane Keksrezepte. Ausgewählt habe ich die Gewürzkekse.

Gewürzkekse_3Ich habe mich natürlich mal wieder nicht komplett an das Rezept gehalten.😉 Es war nicht nur vegan, sondern auch frei von Gluten, Nüssen, Laktose und Ei. Und wer sich jetzt fragen sollte, ob da überhaupt noch Kekse bei herum kommen: Ja, tun sie!😉 Da ich allerdings keine Glutenunverträglichkeit habe, fand ich die Verwendung von Mehlalternativen – in diesem Fall Reis und Buchweizen – doch recht unnötig und zu teuer. Daher musste mal wieder mein gutes altes Dinkelmehl herhalten.🙂 Statt des Reissirups habe ich einfach etwas mehr Zucker genommen.

Beim Verkneten merkte ich sehr schnell, dass ich den fehlenden Reissirup durch mehr Backmargarine ausgleichen musste. Der Teig war doch arg dröge (d.h. trocken, für nicht Norddeutsche ;)). Beim nächsten Mal werde ich es doch mal mit dem Reissirup oder einem anderen Pendant probieren. Und das Salz werde ich auch weglassen, da die Margarine offenbar schon ordentlich Salz enthält.

Also, hier mal das ursprüngliche Rezept und in Klammern meine Änderungen:

Zutaten

Gewürzkekse_1100 g Reissirup 100 g Rohrohrzucker (170 g)
1 EL Kakaopulver
1 EL Lebkuchengewürz (gibt’s z. B. von Sonnentor)
140 g kalte, vegane Margarine (mind. 200 g)
1/2 TL Natron
Salz
100 g Buchweizenmehl
280 g Vollkorn-Reismehl (380 g Dinkelmehl, Type 1050)

Sirup und Zucker mit 3 EL Wasser aufkochen. Hatte ich ja nicht, also 170 g Zucker einfach mit allen Zutaten vermengt und verknetet. Dann in Folie gewickelt über Nacht im Kühlschrank lagern.

Am nächsten Tag:

Gewürzkekse_2Im Rezept stand den Ofen auf 160 Grad Umluft stellen (davon halte ich nichts, da Umluft alles austrocknet), daher hab ich ihn auf 200 Grad vorgeheizt. Den Teig nun portionsweise ausrollen. Da die Kekse ursprünglich für Springerle-Model gedacht sind, sollte man den Teig auf etwa 5 mm ausrollen und dann rechteckig ausstechen bzw. ausschneiden. Ich habe aber leider (noch) keine Springerle-Formen, daher wurde der Teig etwas dünner ausgerollt und mit normalen Keksformen ausgestochen. Anschließend habe ich noch eine Blume von einer Millefleur-Form hineingedrückt. Ist auch ganz niedlich geworden, nur sieht man nach der 10-12 minütigen Backzeit nicht mehr ganz soviel davon. Muss mir dann doch mal das eine oder andere Springerle-Model kaufen, die sehen sehr schick aus. Für alle, die sich fragen, was das ist: Springerle-Model.

Egal, die Kekse schmecken trotzdem gut – nur etwas salzig.

Das nächste auszuprobierende Rezept werden wohl die Espresso-Cookies sein. Die sind mit Trauben- statt Rohrzucker. Na mal sehen, vielleicht halte ich mich diesmal auch an das Rezept.😉

Viel Spaß und guten Appetit!

* Schrot&Korn: Ein monatliches Naturkostmagazin, das in Bioläden kostenlos ausliegt und seit Jahrzehnten nun schon über Themen aus der Sparte ökologische Lebensweise berichtet. Reinschauen lohnt sich.🙂

Ein Kommentar Add yours

  1. matzematiker sagt:

    Auch hier bin ich wieder glücklicher Mitverkoster der geschaffenen Nahrungsmittel. Die Kekse sind wirklich lecker! Und perfekt für die kalte, nasse Jahreszeit, um sie zu Hause zu mümmeln…

    Gefällt mir

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