John Green „Paper Towns“

Wundervoll, witzig, wehmütig. Mit diesen Worten kann man den Roman „Paper Towns“ von John Green sehr gut umreißen. Eine Detektiv- und Coming of Age-Geschichte über den Teenager Quentin, der sich auf die Suche nach Margo macht, die eines Tages plötzlich

verschwindet. Q hat Margo geliebt, seit sie als kleine Kinder Nachbarn wurden. Seine Liebe zu ihr wird auf die Probe gestellt, als er nach und nach herausfindet, dass Margo nicht die war für die er sie gehalten hat.

Der Autor von „The Fault in Our Stars“ („Das Schicksal ist ein mieser Verräter“) hat es einfach drauf, seine ganz gewöhnlichen Charaktere ihren Alltag erleben zu lassen, dass  es wie Abenteuer anmutet.
Der Leser begleitet sie ein Stück des Weges, lauscht ihren Gedanken und kann am Ende etwas von diesem Gedanken“austausch“ für sich mitnehmen. Man will Ihnen weiter folgen, auch wenn sie unglücklich sind, denn das macht sie authentisch. Das Leben besteht eben nicht nur aus Sonnenschein und Regenbögen. Und manchmal müssen wir erst etwas verlieren, um den Wert zu erkennen.

Paper Towns ist nicht so dramatisch und traurig wie Fault in our Stars, aber es hinterlässt dennoch ein wehmütiges Gefühl.

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